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Mittwoch - 18. November 2015

Covestro investiert drei Millionen Euro am Standort Uerdingen

Neue Schuppenwalze optimiert die Produktion

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In der Anlage wird umweltschonendes Kältemittel eingesetzt und wandelt das flüssige in ein trockenes Produkt um. (rechts: Dr. Mathias Buchmann, 2. Betriebsleiter VMU-Betrieb).

Covestro hat am Standort Krefeld-Uerdingen die Produktion einer Spezialität modernisiert. Der MDI-Betrieb wurde jetzt mit einer neuen Schuppenwalze ausgerüstet. Die Investition in Höhe von rund drei Millionen Euro ist ein Bekenntnis zum Standort. „Dieses Investment zeigt, dass die Produktion in Uerdingen für Covestro eine hohe Bedeutung hat“, erklärt MDI-Abteilungsleiter Dr. Stephan Klein. Insgesamt werden mit der Schuppenwalze spezielle Varianten von MDI hergestellt, die auf individuelle Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten werden. Dazu zählen beispielsweise Produkte für die Automobil-, Bau- und Holzindustrie.

MDI wird je nach Kundenwunsch in rund 130 Varianten angeboten: mal flüssig und farblos wie Wasser, aber auch fest, weiß und eben schuppig. Schuppen haben den Vorteil, dass sie ohne Qualitätsverlust länger haltbar und insbesondere im kleineren Maßstab einfacher zu handhaben sind. Dieses so genannte „MDI Flake Material“ ist daher besonders für die Kunden interessant, die nur kleinere Mengen über einen größeren Zeitraum benötigen. Diese „speziellen“ MDI-Produkte sind exakt auf die Bedürfnisse der Kunden – beispielsweise in der Automobilindustrie sowie in der Bau- und Holzindustrie – abgestimmt und werden unter anderem in Oberflächenbeschichtungen verwendet. „Covestro ist einer von wenigen Anbietern auf der Welt. Mit dieser Investition wollen wir langfristig unsere Marktposition ausbauen, zumal die Nachfrage zuletzt deutlich zugenommen hat“, so Stephan Klein.

Die Schuppenwalze wird mit einer Kältemittelanlage tiefgekühlt und in das flüssige MDI-Produkt „eingetaucht“. Durch die Kälte verfestigt sich das flüssige MDI an der Walze. Diese Schicht wird abgetragen und automatisch in Fässer eingefüllt. Durch eine neue Fließband- und Robotertechnik werden die Fässer dann palettiert. Dank dieser Automatisierung kann die Anlage bei Bedarf auch deutlich höhere Mengen verarbeiten. Der MDI-Betrieb ist somit für die steigende Nachfrage bestens gerüstet. MDI (4.4‘ Methylendiisocyanat) wird unter anderem zur Herstellung von Polyurethan-Hartschaumstoff benötigt. Aufgrund der hohen Dämmleistung wird das Material zur Isolierung von Gebäuden und Kühlgeräten verwendet.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 11,8 Milliarden Euro im Jahr 2014 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Covestro, vormals Bayer MaterialScience, produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende September 2015 rund 15.700 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.