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Dienstag - 12. April 2016

Hitzebeständiges Covestro-Polycarbonat in der Medizintechnik

Neuartiger Adsorber für die Blutwäsche

Gehäuseentwicklung in enger Kooperation mit der Pentracor GmbH
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Unter dem Namen PentraSorb® CRP hat das Medizintechnikunternehmen Pentracor einen Adsorber entwickelt, mit dem sich das Blutplasma-Eiweiß CRP bei einer Blutreinigung selektiv entfernen lässt. Das Adsorbergehäuse besteht aus dem transparenten und hochhitzebeständigen Polycarbonat Apec® 1745 von Covestro.

Das Blutplasma-Eiweiß CRP (C-reaktives Protein) wird in der Leber gebildet und ins Blut abgegeben; es ist Teil des körpereigenen Immunsystems. Bei Infektionen, Entzündungen oder Gewebeschäden steigt der CRP-Spiegel im Blut deutlich an. Eine selektive Senkung solcher erhöhter CRP-Konzentrationen könnte zum Beispiel nach einem Herzinfarkt zur Verkleinerung des Infarktareals führen. Dadurch bietet sich die Chance, das Risiko der Entstehung einer nachfolgenden Herzschwäche zu verringern.

Unter dem Namen PentraSorb® CRP hat das Medizintechnikunternehmen Pentracor in Hennigsdorf bei Berlin einen Adsorber entwickelt, mit dem sich das C-reaktive Protein im Rahmen einer Blutreinigung außerhalb des Körpers selektiv entfernen lässt. Das Adsorbergehäuse wird aus dem transparenten und hochhitzebeständigen Polycarbonat Apec® 1745 von Covestro hergestellt und nach der Befüllung sterilisiert.

Unterstützung von Anfang an
Während der ganzen Entwicklungsphase hat Covestro seinen Kunden mit Materialkenntnissen, aber auch anwendungstechnisch unterstützt. Das begann bereits mit der Auswahl des Kunststoffs, der für diese Anwendung transparent und hitzebeständig, aber auch sehr dimensionsstabil sein muss. Apec® 1745 ist für die Heißdampfsterilisation unter hohem Druck geeignet und mechanisch sehr robust. Es ist außerdem für den Kontakt mit Körperflüssigkeiten zugelassen. „Das Polycarbonat war damit von vornherein das Material der Wahl für diese Anwendung“, erläutert Dr. Gunnar Janelt, Leiter der Produktion bei Pentracor. „Wir schätzen aber auch sehr die Entwicklungspartnerschaft mit Covestro.“

Die Herstellung des Gehäuses erfolgt mittels Spritzguss, die Teile werden anschließend durch Ultraschallschweißen miteinander verbunden. Dabei werden noch Filterronden mit eingeformt. „Die Entwicklung ist einmal mehr ein Beispiel für die Lösung von Problemen durch anwendungstechnische Unterstützung“, sagt Markus Krieter, Fachmann für Medizintechnik-Anwendungen im Geschäftsfeld Polycarbonate bei Covestro.

Covestro ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner der Medizintechnikindustrie mit langfristiger Lieferverfügbarkeit und unveränderten Rezepturen.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 12,1 Milliarden Euro im Jahr 2015 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Covestro, vormals Bayer MaterialScience, produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2015 rund 15.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).


Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, welche die Covestro AG in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Covestro-Website www.covestro.com zur Verfügung. Covestro übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.