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Freitag - 24. Juni 2016

Covestro-Premiere auf der K 2016

Mehr Wert schaffen mit Kunststoffen

Innovative und nachhaltige Materiallösungen für eine lebenswertere Welt

Auf der Kunststoffmesse K 2016 in Düsseldorf tritt Covestro, vormals Bayer MaterialScience, zum ersten Mal unter seinem neuen Namen auf. Mit seinen innovativen und nachhaltigen Materiallösungen nimmt das Unternehmen wichtige Trends auf und überschreitet mutig bisherige Grenzen, um die Welt lebenswerter zu machen. Besucher des weltweit führenden Treffpunkts der Kunststoffindustrie finden dafür viele Beispiele am Covestro-Stand 75A in Halle 6: Produkte und Technologien für die Automobil-, Bau- und Elektronikindustrie, aber auch neue und unerwartete Anwendungen in den Bereichen Gesundheit, Kosmetik, Sport und Mode.

„Durch kontinuierliche Entwicklung von nachhaltigeren Produkten und Prozessen wollen wir viele der von den Vereinten Nationen im vergangenen Jahr definierten Nachhaltigkeitsziele erfüllen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Patrick Thomas vor Journalisten. „Unser wichtigstes Ziel ist es, die Energieeffizienz voranzutreiben, das Leben der Menschen zu verbessern und Werte zu schaffen, zugleich aber unsere eigene Nutzung fossiler Rohstoffe zu reduzieren.“ Ohne intensive und gezielte Innovationen seien solche Entwicklungen nicht möglich. „Dabei müssen wir auch bisherige Denkweisen und Modelle in Frage stellen und Grenzen überschreiten“, erläuterte Innovationsvorstand Dr. Markus Steilemann.

Auf der Welt sind enorme Herausforderungen zu bewältigen. Die Agenda der UN-Nachhaltigkeitsziele ist lang und reicht vom Kampf gegen Armut und Hunger über die globale Energieversorgung bis hin zur Schonung von Umwelt und natürlichen Ressourcen. Zentrale Bedeutung hat hier der Klimaschutz und die Erreichung der auf der Pariser Klimakonferenz COP21 vereinbarten Ziele.

Maximaler Nutzen durch intelligenteren Kohlenstoffeinsatz
„Unsere Industrie hat eine hohe Verantwortung für ihr Handeln“, sagte Patrick Thomas. „Sie entwickelt aber auch ein breites Spektrum an Lösungen, um die aktuellen Herausforderungen auf der Welt anzugehen. Eine Möglichkeit, unseren Fortschritt zu messen, ist die Einführung einer Methodik, die es uns und anderen erlaubt, den Nutzen aus der Verwendung von Kohlenstoff zu bewerten. Wenn wir Kohlenstoff intelligent einsetzen, werden sich daraus Vorteile ergeben, die über den Lebenszyklus eines Produkts eine Senkung des Kohlenstoffverbrauchs ermöglichen.“ Der Kohlenstoffkreislauf spiele eine zentrale Rolle, um die Kreislaufwirtschaft richtig zu verstehen. Er müsse geschlossen werden, aber auch eine höhere Wertschöpfung erzielen.

Ein aktuelles Beispiel ist die Solar-Impulse-Mission der Schweizer Pioniere Bertrand Piccard und André Borschberg. Sie stehen kurz vor dem Ziel, ihre Erdumrundung mit einem nur von Solarkraft angetriebenen Flugzeug zu vollenden. Covestro ist offizieller Partner des Projekts und entwickelte unter anderem einen ultra-leichtgewichtigen und wärmedämmenden Polyurethanschaum, der dem Cockpit des Flugzeugs die nötige Festigkeit verleiht und den Piloten vor extremen Temperaturen schützt.

„Dies ist ein eindrucksvolles Beispiel, wie die intelligente Nutzung fossiler Kohlenstoffverbindungen dazu beiträgt, Visionen zu erfüllen, denn dieses Flugzeug fliegt ohne CO2-Emissionen und ausschließlich durch die Kraft der Sonne“, sagte Patrick Thomas. Die Industrie stehe deshalb in einer besonderen Verantwortung, sagte Patrick Thomas. „In Zukunft wird es vor allem darum gehen, Kohlenstoff aus fossilen Ressourcen noch intelligenter einzusetzen, um daraus größtmöglichen Nutzen für Mensch und Umwelt zu ziehen.“ Eine zentrale Rolle spiele hier der Kohlenstoff-Kreislauf. Er müsse geschlossen werden, aber auch eine höhere Wertschöpfung erzielen.

Schonung fossiler Ressourcen
Covestro hat das Solar-Impulse-Flugzeug auch als fliegendes Labor genutzt, um Materialien weiterzuentwickeln und für ganz andere Anwendungen nutzbar zu machen. So wird der genannte Polyurethan-Hartschaum künftig auch zur hocheffizienten Dämmung von Kühlgeräten eingesetzt, wo er Energieverbrauch und CO2-Emissionen reduziert. „Damit bietet ein aus fossilen Rohstoffen hergestelltes Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus großen Nutzen“, erläutert Patrick Thomas. „Mit solchen Entwicklungen leisten wir einen Beitrag, um die Welt lebenswerter zu machen.“

Mit dem Einsatz des Treibhausgases CO2 zur Herstellung hochwertiger Kunststoffe ist Covestro eine bahnbrechende Entwicklung gelungen, die fossile Ressourcen schont und zugleich den Kohlenstoffkreislauf schließt. Dank dieser alternativen Rohstoffquelle kann auf einen Teil des bisher eingesetzten Erdöls verzichtet werden. Erst vor einer Woche hat das Unternehmen am Standort Dormagen eine neue Produktionsanlage für CO2-basierte Polyether-Polyole eröffnet. Daraus wird Polyurethan-Weichschaum für Matratzen und Polstermöbel hergestellt.

Mit erschwinglichen Lösungen Lebensqualität verbessern
Einen ganz anderen Weg beschreitet Covestro, um das Leben benachteiligter Bevölkerungsschichten zu verbessern. In weiten Teilen der Welt leben Menschen in Armut beziehungsweise in unterversorgten Märkten und sind unmittelbar den Folgen des Klimawandels ausgesetzt.

Dringend gefragt sind deshalb Lösungen, um erschwinglichen Wohnraum anzubieten, Lebensmittel vor dem Verderben zu bewahren und die Hygiene zu verbessern. Gemeinsam mit Partnern hat Covestro hierfür einfache, aber praktische Materiallösungen entwickelt, die kurzfristig installiert werden können, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

„Eine große Herausforderung ist allerdings die Situation vor Ort, vor allem die oft mangelnde Infrastruktur“, sagt Patrick Thomas. „Covestro beschränkt sich deshalb nicht auf die Produktentwicklung, sondern koordiniert die Projekte vor Ort. Je nach Anforderungen bauen wir jeweils ein lokales Partnernetzwerk aus Bauunternehmen, Kontraktoren, Behörden, Finanzdienstleistern und Zivilgesellschaften auf. Mit solchen mutigen Kooperationen führen wir die Projekte zum Erfolg.“

Ein Beispiel ist die Errichtung nachhaltiger und bezahlbarer Wohneinheiten aus Polyurethan-Dämmplatten. Sie sind robust und bieten eine sehr gute Wärmedämmung. Schon nach wenigen Tagen sind die Häuschen bezugsfertig und bieten den dort untergebrachten Flüchtlingen Schutz. Weitere Covestro-Entwicklungen sind Solartrockner und Kühlhäuser für Lebensmittel sowie hygienische Sanitäreinrichtungen. Sie werden zum Teil bereits in Asien genutzt.

Covestro-Forschung überschreitet Grenzen
„Diese Beispiele zeigen eindrucksvoll, dass Innovation bei Covestro im Dienst der Nachhaltigkeit steht“, erläutert Dr. Markus Steilemann. „Innovation findet bei uns nicht nur in der Forschung statt, sondern sie überschreitet Grenzen – in jeder Hinsicht. Dies beginnt mit den Mitarbeitern unseres Unternehmens, die alle dazu beitragen und Bestandteil unserer Innovationskultur sind. Und es setzt sich fort in unserer Zusammenarbeit mit Kunden, Prozessketten, Lieferanten und Hochschulen im Rahmen unseres Open-Innovation-Ansatzes.“

Gerade die Zusammenarbeit mit Universitäten und Instituten spielt eine wichtige Rolle für die Covestro-Forschung. Aus diesem Anlass veranstaltet das Unternehmen auf der K 2016 zum ersten Mal die Science Celebration, bei der ein Professor oder eine Professorin für wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet wird.

Neues Designkonzept für Elektroautos
Eines der Highlights des Messeauftritts ist ein neues Gestaltungskonzept für Elektrofahrzeuge, das aktuelle Trends im Außendesign aufnimmt. „Damit leisten wir einen Beitrag zum Ausbau dieser nachhaltigen und zukunftsweisenden Antriebstechnik“, sagt Markus Steilemann. Auf der Messe wird Covestro das visionäre Konzept in Form eines Lifestyle-Elektroautos präsentieren.

Bahnbrechende Materialentwicklungen von Covestro ermöglichen einen Frontbereich ohne sichtbare Fugen und eine innovative Beleuchtung unter Nutzung der Holografie: Licht und die Lichtwirkung selbst wird zum Stylingelement. Die Rundum-Verscheibung mit Polycarbonat und der Einsatz nachhaltiger Lack- und Klebstoffsysteme runden das Konzept ab.

Drucken in der dritten Dimension
Auf der K 2016 präsentiert sich Covestro auch als ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung von Werkstoffen für den 3D-Druck. Es schließt damit eine Lücke, denn die Auswahl an geeigneten Materialien für die additive Fertigung ist bisher begrenzt. Neue Covestro-Produkte für alle gängigen Druckverfahren unterstützen den Trend zur 3D-Massenfertigung. Mit ihren vielseitigen Eigenschaften erschließen sie viele neue Anwendungen und bieten trotzdem Möglichkeiten für die individuelle Gestaltung. Davon können sich Besucher der K 2016 am Stand des Unternehmens überzeugen.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 12,1 Mrd. Euro im Jahr 2015 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Covestro, vormals Bayer MaterialScience, produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigte Ende des ersten Quartals 2016 rund 15.700 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Covestro unter www.covestro.com zum Download bereit.

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, welche die Covestro AG in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Covestro-Website www.covestro.com zur Verfügung. Covestro übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.