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Freitag - 24. Juni 2016

Covestro-Kunststofftechnologien ermöglichen trendiges Außendesign

Innovatives Gestaltungskonzept für Elektroautos

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Mit leuchtenden Flächen und darin integrierten Scheinwerfern und Heckleuchten kommt der Autobeleuchtung eine ganz neue Bedeutung zu: Licht und die Lichtwirkung selbst wird zum Stylingelement. Für das neue Fahrzeugkonzept hat Covestro gemeinsam mit dem Autozulieferer HELLA eine innovative Lösung auf Basis von holografischen Folien entwickelt.

Auf der Kunststoffmesse K 2016 wird Covestro ein ganz neues Konzept für die Gestaltung von Elektrofahrzeugen vorstellen. Es entstand in enger Zusammenarbeit mit Designstudenten und Partnern aus der Autoindustrie und basiert auf bahnbrechenden Kunststofftechnologien. Das visionäre Konzept wird in Form eines Lifestyle-Elektroautos präsentiert und nimmt aktuelle Trends im Außendesign auf. Dazu gehören ein Frontbereich ohne sichtbare Fugen, eine Beleuchtung in innovativer Holografie-Technologie, die Rundum-Verscheibung mit Polycarbonat sowie der Einsatz nachhaltiger Lack- und Klebstoffsysteme.

„Mit diesem Konzept unterstützen wir den weiteren Ausbau der Elektromobilität, die einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten wird“, sagt Projektleiter Jochen Hardt. „Die Entwicklungen sprengen bisherige Grenzen und bieten neue Ansätze für die ansprechende Gestaltung komfortabler, funktionaler und energieeffizienter Autos. Damit unterstützen wir unsere Kunden, neue Maßstäbe zu setzen im Hinblick auf Styling, funktionale Integration, Profitabilität und Nachhaltigkeit.“

Autobeleuchtung neu definiert
Mit leuchtenden Flächen und darin integrierten Scheinwerfern und Heckleuchten kommt der Autobeleuchtung eine ganz neue Bedeutung zu: Licht und die Lichtwirkung selbst wird zum Stylingelement. Autodesignern bieten sich faszinierende Möglichkeiten für die Gestaltung von Front- und Heckbereichen. Dazu gehört auch die homogene Integration von Sensoren, Antennen, Licht- und Signalelementen. Während Verbraucher ein schickes und trendiges Aussehen wünschen, wollen Autohersteller klare Akzente setzen und ein unverwechselbares Markendesign schaffen.

Insbesondere die Holografie dürfte sich als eine Top-Technologie für die künftige Autobeleuchtung erweisen. Covestro hat gemeinsam mit dem Autozulieferer HELLA eine innovative Lösung auf Basis von holografischen Folien entwickelt. Damit lassen sich verschiedene Lichtfunktionen in Karosserieteile integrieren, die wenig Raum benötigen und ganz neue Möglichkeiten für die Verwendung von Licht als Designelement eröffnen.

Ein weiterer Trend sind fugenlose, homogene Oberflächen. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik: Je weniger Luftwiderstand ein Fahrzeug bietet, desto geringer der Energieverbrauch oder – bei Elektroautos – desto größer die Reichweite. Um dies zu unterstützen, hat Covestro sein Konzeptauto noch mit weiteren Bauteilen zur Verbesserung der aerodynamischen Eigenschaften ausgestattet.

Die ganze Umgebung im Blick
Für eine bessere Rundumsicht sorgt eine „Wrap-around“-Verscheibung aus transparentem Polycarbonat. Während die Insassen mit einem Panoramablick belohnt werden, erhöht sich die Sicherheit für Fußgänger – es gibt nahezu keinen „toten Winkel“ mehr.

Neue Rohstoffentwicklungen für Lacke und Klebstoffe gehören ebenfalls zum Designkonzept. Dazu gehört ein Lackhärter auf Basis von Biomasse – 70 Prozent seines Kohlenstoffgehalts sind pflanzlichen Ursprungs. Damit formulierte Lacke erreichen ein gleich hohes Eigenschaftsniveau wie konventionelle Beschichtungen, übertreffen sie zum Teil sogar und tragen zusätzlich zum Klimaschutz bei.

Ein anderer Härter ermöglicht die Lackierung von Kunststoff-Anbauteilen am Auto bei niedrigen Temperaturen. Mittelfristig bietet die Technologie erstmals die Chance einer gemeinsamen Lackierung von Kunststoffen, Composites und Metallen. Für besondere ästhetische Ansprüche hat Covestro ferner Rohstoffe für transparente Klebstoffe entwickelt.

Material trifft Design
Für das neue Autokonzept arbeitete Covestro intensiv mit Partnern zusammen. In dem Zusammenhang lud das Unternehmen Studenten des renommierten Umeå Institute of Design in Schweden und der finnischen Designagentur Northern Works nach Leverkusen ein. Ziel des Projekts war es, über die bisherigen Grenzen zwischen Design und Material hinaus ganz neue Ideen für Gestaltung und Funktionalität zu entwickeln, die die Träume künftiger Autofahrer erfüllen. Im Fokus standen Materiallösungen auf Basis von Polycarbonat.

Schon vor fast 50 Jahren stellte Covestro unter seinem damaligen Namen Bayer auf der Kunststoffmesse das erste Auto mit kompletter Kunststoffkarosserie vor: den K 67. Seitdem hat das Unternehmen mit innovativen und mutigen Materiallösungen immer wieder die Grenzen des Möglichen überwunden. Weitere Meilensteine waren die Einführung der Scheinwerfer und die Automobilverscheibung aus Polycarbonat, außerdem Lackrohstoffe für wässrige Autofüller und Basislacke sowie lösemittelarme Polyurethan-Klarlacke.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 12,1 Mrd. Euro im Jahr 2015 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Covestro, vormals Bayer MaterialScience, produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigte Ende des ersten Quartals 2016 rund 15.700 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, welche die Covestro AG in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Covestro-Website www.covestro.com zur Verfügung. Covestro übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.