Media
rainbow
Freitag - 14. Oktober 2016

Dormagen: Umbauarbeiten im LPD-Betrieb von Covestro reibungslos verlaufen

Drei auf einen Streich

So wird’s gemacht: Anlage für hochwertige Lacke in kürzester Zeit komplett umgebaut und erweitert
more imagesdownload
Damian Hampel (links) und Rainer Scholz gehören zum Team, das in kürzester Zeit eine der Anlagen des Dormagener LPD-Betriebs umgebaut und auch noch erweitert hat.

Glühende Hitze, eisige Kälte – Passagierflugzeuge sind oft extremen Temperaturen ausgesetzt. Eine immense Herausforderung an die Haltbarkeit der Außenlackierung. Hinzu kommen die aggressiven Enteisungsmittel, die im Winter eingesetzt werden. Rohstoffe für hochwertige Lacke, die zum Beispiel solchen Belastungen standhalten, stammen von Covestro in Dormagen – aus dem LPD-Betrieb, in dem gut 120 Mitarbeiter aktiv sind.

Der Betrieb – LPD steht für „Lack Polyisocyanate Dormagen“ – im westlichen Teil des Chemparks Dormagen gehört zum Geschäftsbereich „Coatings, Adhesives and Specialities“ (CAS). Hier werden in verschiedenen aufwändigen Verfahren Basis-Diisocyanate zu Polyisocyanaten umgesetzt, aus denen dann Rohstoffe für anspruchsvolle Lacke - neben Flugzeuganstrichen zum Beispiel auch für den Brückenbau oder die Automobilindustrie - hergestellt werden. Die Isocyanate machen die Autolacke besonders farbecht und witterungsbeständig.

Die Nachfrage ist sehr hoch. Covestro hat reagiert und eine der Anlagen komplett umgebaut und erweitert.

Wenig Zeit - viel zu tun

Dazu wurden nur knapp sechs Wochen Stillstand eingeplant. Und das für gleich drei technische Projekte – eine echte Herausforderung, die die Covestro-Mannschaft im Dormagener LPD-Betrieb erfolgreich gemeistert hat. Gleichzeitig haben die Kollegen der Prozessleittechnik auch das Leitsystem modernisiert. Und weil schon einmal alles stillstand, bot sich auch die turnusmäßige Revision an.

Reibungslos funktioniert haben die Arbeiten nur, weil sich alle an einen bis ins kleinste Detail festgelegten, eng getakteten Ablaufplan gehalten haben. „Im Zeitplan, im Budget und vor allem unfallfrei“, fasst Dimitrios Adamantidis, Projektleiter der Leitsystem-Migration, mit einem gewissen Stolz zusammen. Etwa tausend Einzelvorgänge umfassten die Arbeiten allein an der Anlage. Mehr als zehn Gewerke mussten hier Hand in Hand arbeiten – von Gerüstbauern über Elektriker und Produktionsexperten bis hin zum TÜV.

Lob von Covestros NRW-Chef

Der Standortleiter von Covestro in Nordrhein-Westfalen, Klaus Jaeger, zeigte sich nachträglich begeistert von dem engagierten Einsatz der Kolleginnen und Kollegen im LPD-Betrieb weit über die tägliche Produktion hinaus - verbunden mit einem dicken Dank in die beteiligte Runde: „Engagierte Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource unseres Unternehmens. Ohne diese tolle Teamleistung hätten wir definitiv nicht so schnell auf die stetig steigende Nachfrage nach unseren Lack-Polyisocyanaten reagieren können.“

Auch ein neues Prozess-Leitsystem

Zumal parallel auch noch das bisherige Computer-Leitsystem durch eine neuere Version abgelöst wurde. Rund 10.000 Leitungen mussten dazu neu gelegt werden, jede Messstelle, jedes Ventil und jede Pumpe eigens verkabelt werden. Mit Hilfe einer Simulationssoftware prüften die Experten anschließend im „Trockendurchlauf“, ob sich alle Funktionen tatsächlich ansteuern lassen. Die komplette Produktionsmannschaft „übte“ ebenfalls mit simulierten Werten den Umgang mit dem neuen System. Die Produktion wurde über die automatisierte Rezeptsteuerung angefahren, die noch weniger manuelles Eingreifen während des Produktionsprozesses erfordert.

Projekte gehen weiter

Die aktuell erweiterte Anlage ist nur eine von mehreren, die künftig über das neue Leitsystem gesteuert werden. Nach und nach werden auch die übrigen Verfahren im Betrieb auf die neue Version umgestellt und Anlagen erweitert. Das erfordert auch künftig eine präzise Stillstandsplanung. „Wir haben durch die Vielzahl der Projekte deutlich größere geplante Produktionsstillstände als bei unseren üblichen Revisionen“, erklärt der Projektleiter der Anlagenerweiterung Damian Hampel. „Das heißt, wir müssen nach einem genau abgestimmten Zeitplan vorproduzieren, um unsere Kunden weiter kontinuierlich beliefern zu können.“ Dazu werden Lagerkapazitäten provisorisch erweitert, die verfügbaren Tanks werden bis zum Rand gefüllt.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 12,1 Milliarden Euro im Jahr 2015 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Covestro, vormals Bayer MaterialScience, produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2015 rund 15.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, welche die Covestro AG in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Covestro-Website www.covestro.com zur Verfügung. Covestro übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.