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Montag - 11. Dezember 2017

Bekenntnis zum MDI-Markt:

Covestro setzt Produktion in Tarragona fort

Investition von rund 200 Mio. Euro / Steigerung der MDI-Kapazität durch Debottlenecking auf 220.000 Tonnen pro Jahr / Aufbau eigener Chlorproduktion geplant
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Covestro, Tarragona

Der Werkstoffhersteller Covestro wird seine Produktion in Tarragona (Spanien) auch über das Jahr 2020 hinaus fortsetzen. Das Unternehmen will rund 200 Mio. Euro investieren, um mit verschiedenen Maßnahmen die Kosteneffizienz und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu erhöhen. Im ersten Schritt soll dort eine eigene Chlorproduktion aufgebaut werden. Damit wird eine hocheffiziente, nachhaltige und unabhängige Versorgung mit diesem wichtigen Rohstoff sichergestellt.

Darüber hinaus wird Covestro durch Debottlenecking die Produktionskapazität der lokalen MDI-Anlage um 50.000 Tonnen auf rund 220.000 Tonnen pro Jahr erhöhen. Das Hartschaum-Vorprodukt MDI ist ein ausgezeichneter Dämmstoff, der beispielsweise in Gebäuden und Kühlgeräten eingesetzt wird.

„Wir bekennen uns voll und ganz zum MDI-Markt und zu unserem Standort Tarragona. Durch die Steigerung der Produktionskapazität und den Aufbau unserer eigenen Chlorproduktion wird dieser Standort ein noch effizienterer und wettbewerbsfähigerer Teil unseres Netzwerks sein“, so Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender von Covestro.

Die Steigerung der Kapazität soll bis 2022 erfolgen, die eigene Chlorherstellung soll Ende 2020 anlaufen. Bis 2020 stellt das Unternehmen die Versorgung über externe Zukäufe sicher. Bei der neuen Chlorproduktion beabsichtigt Covestro hochmoderne, energieeffiziente Technologie einzusetzen, sodass die Herstellung dieses Rohstoffs und damit die gesamte Produktion effizienter wird.

„Diese Investition ist ein weiterer Meilenstein in unserer bereits angekündigten, langfristigen Investitionsstrategie. Wir verfolgen damit unseren smarten Capex-Ansatz zur Erweiterung unserer Kapazitäten, einem Pfeiler unserer globalen Wachstumsstrategie“, sagte Chief Commercial Officer (CCO) Dr. Markus Steilemann. „Wir erwarten, dass die Nachfrage nach MDI das Angebot weiterhin übersteigen wird. Mit dieser Investition können wir das Wachstum unserer Kunden begleiten und gleichzeitig selbst organisch wachsen.“

Die Investition stärkt das bestehende weltweite Produktionsnetzwerk des Unternehmens und unterstreicht sein Engagement auf dem MDI-Markt. Covestro verdoppelt derzeit bereits die Kapazitäten am deutschen Standort Brunsbüttel, um dort ab Ende 2018 jährlich bis zu 400.000 Tonnen MDI produzieren zu können.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 11,9 Milliarden Euro im Jahr 2016 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2016 rund 15.600 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.